Depots

Der Depot Vergleich im Überblick

Mit dem Depot Vergleich sowie dem Depotrechner findest du mit wenigen Klicks das passende Depot für dich. Dabei hast du die Wahl zwischen Depots von Filialbanken, Direktbanken oder Online Brokern. Zudem werden die wichtigsten Kostenpunkte genau verglichen, sodass du zukünftig günstig Wertpapiere handeln kannst. Mit einem langfristigen Anlagehorizont baust du dir so Schritt für Schritt ein Vermögen auf. – Durch den Depotrechner erhältst du einen optimalen Depot Vergleich und bekommst im Anschluss daran auch noch zahlreiche weitere Informationen für dein Depot!

Depotrechner: Depots vergleichen & ein passendes Depot finden

So funktioniert der Depotrechner

Der Aufbau des Depotrechners ist relativ einfach gehalten, sodass du ihn direkt nutzen kannst. Zunächst gibst du oben dein Ordervolumen in Euro sowie die Anzahl an Orders, also Wertpapierkäufen, pro Jahr ein. Danach legst du fest, wie viel Prozent der Orders online ausgeführt werden sollen. Bevor du auf „Depots vergleichen“ klickst, musst du noch dein durchschnittliches Depotvolumen in Euro sowie den Handelsplatz bzw. die Börse deiner Wahl festlegen.

Anschließend erhältst du eine Übersicht über alle Depot Angebote im Depotrechner. Der Depot Vergleich beinhaltet folgende Punkte:

  • den Namen der Bank & des Depot-Angebots
  • die Bewertung & ein mögliches Testsiegel
  • die Depotkosten pro Jahr in Euro
  • die Ordergebühren in Euro
  • die Gesamtkosten in Euro

Nun bist du an der Reihe und hast die Möglichkeit, einen eignen Depot Vergleich durchzuführen. Wenn du dich dann für ein Depot Angebot entschieden hast, klickst du einfach auf „zum Anbieter“. Damit wirst du direkt zum gewählten Depot Angebot weitergeleitet und kannst sofort dein Depot eröffnen. Dabei profitierst du von den angezeigten Konditionen aus dem Depotrechner und hast bei manchen Banken in weniger als einer halben Stunde dein Depot eröffnet. – Damit steht deinen Investitionen nichts mehr im Weg!

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Was ist ein Depot und wofür brauchst du es?

Mit einem Depot kannst du Wertpapiere, wie Aktien, ETFs und Fonds, aber auch Derivate, Zertifikate und Optionen, handeln. Der Handel mit Wertpapieren in einem eigenen Depot ermöglicht dir genauer gesagt nicht nur den Kauf und den Verkauf von einzelnen Titeln, sondern auch das Halten der Wertpapiere. Zudem bieten nahezu alle Banken auch Sparpläne an, mit denen du regelmäßig fixe Beträge in festgelegte Wertpapiere investieren kannst.

Das Angebot eines Depots kommt immer von einer Bank, die jedoch nicht zwingend in Deutschland ansässig sein muss. Jedoch gibt es viele Deutsche Depot Angebote auch bei Deutschen Banken. Dabei spricht man in der Regel von sogenannten Brokern, also Finanzdienstleistern, die im Auftrag von Anlegern den Handel abwickelt. Konkret bedeutet dies, dass du die Bank den Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers über die angebotenen Börsenplätze abwickelt, ohne dass du dazu mehr als eine Handvoll Klicks durchführen musst. Gerade mit einem Online Depot ist der Wertpapierhandel daher sehr einfach.

Was für unterschiedliche Depots und Broker gibt es?

Mittlerweile bietet nahezu jede Bank auch ein Online Depot an, mit dem du digital Wertpapiere handeln kannst. Zur Depoteröffnung musst du dich zunächst identifizieren lassen und auch beim Wertpapierhandel gibt es einige Sicherheitsschritte. Dadurch wird sichergestellt, dass du wirklich die handelnde Person bist und dir über deinen Auftrag sowie die Risiken bewusst bist. Bei einem klassischen ‚Offline‘ Depot einer Filialbank werden die Wertpapierkäufe und -verkäufe nur von deinem Bankberater ausgeführt. Im Gegensatz dazu gestaltet sich der Online Wertpapierhandel, der oftmals nicht nur per Webbrowser am Laptop, sondern auch per App am Smartphone möglich ist, deutlich komfortabler.

Bei der Depoteröffnung hast du also die Wahl zwischen einer klassischen Filialbank, wie der Sparkasse oder der Raiffeisenbank, einer Direktbank, wie der Comdirect oder ING, sowie einem Online Broker, wie On-Vista oder Trade-Republik. Diese unterscheiden sich nicht nur in Sachen Leistungen, sondern auch Möglichkeiten und Kosten. Allerdings bieten auch Filialbank Online Depots an, weshalb diese deshalb trotzdem attraktiv sein können.

Während Depots bei Filialbank jedoch meist teurer und mit einem persönlichen Ansprechpartner vor Ort sind, gibt es Depots bei Online Brokern in der Regel günstig und ausschließlich mit digitaler Beratung. Zudem unterscheiden sich die verschiedenen Broker auch bei der Auswahl an Wertpapieren, der Benutzeroberfläche im Online Depot und vielen weiteren kleinen Bereichen.

Depot eröffnen leicht gemacht

Wenn du dich nach einem ausführlichen Depot Vergleich mit dem Depotrechner für einen Broker entschieden hast, kannst du direkt online mit der Depoteröffnung starten. Die Eröffnung eines Depots ist dabei meist sehr einfach und innerhalb weniger Minuten erledigt. Dazu machst du alle wichtigen Personenstandsangaben und Kontaktdaten an. Zudem musst du deine Handels- und Anlageerfahrung angeben, damit du in eine passende Risikoklasse eingeordnet werden kannst. Diese Einordnung bestimmt, für welche Wertpapiere du zugelassen wirst. So werden unerfahrene Anleger meist für risikoreiche Anlageklassen wie Zertifikaten nicht freigeschaltet.

Nachdem du alle Daten im Depotantrag eingegeben hast, geht es bei fast allen Brokern mit der Verifikation deiner Identität per Video-Ident-Verfahren weiter. Dazu benötigst du einen gültigen Personalausweis. Über eine App auf dem Smartphone wird dabei geprüft, dass es sich um eine echte Person handelt, die das Depot eröffnen möchte. Wenn du auch diesen Schritt erfolgreich abgeschlossen hast, ist dein Depot eröffnet. Zumindest folgen dann nur noch kleine Schritte, wie der Empfang von Zugangsdaten per E-Mail oder per Post und das erste Einloggen im Online Depot mit Passwort-Vergabe oder ähnlichen Schritten.

Solltest du dich entscheiden, dein Depot bei einer Filialbank zu eröffnen, hast du nicht nur die Möglichkeit der Online Depoteröffnung, sondern kannst diese auch vor Ort vornehmen. Dazu geht ein Bankberater alle nötigen Schritte mit dir zusammen durch. Eine weitere Alternative im oben beschriebenen Prozess ist die Verifikation deiner Identität per Post-Ident-Verfahren. Dabei wird die Verifikation auf dem Postweg durchgeführt, wodurch das Ganze etwas länger dauert.

Depotwechsel, Depotübertragung und Depotauflösung

Im Falle, dass du bereits ein Wertpapierdepot hast, kann sich der Depot Vergleich mit dem Depotrechner natürlich trotzdem lohnen. Wenn du ein günstigeres Depot gefunden hast und gerne wechseln möchtest, ist das Ganze kein Problem. Denn ein Depotwechsel wird meist vom Broker, zu dem du wechseln möchtest, nicht nur mit deren Service, sondern häufig sogar mit einer Wechselprämie oder besseren Konditionen unterstützt. Genauer gesagt zieht ein klassischer Depotwechsel auch eine Depotübertragung mit sich. Dabei weist du deinen bisherigen Broker an, deine Wertpapiere in dein neues Depot bei einem anderen Broker zu übertragen. Wie bereits erwähnt, unterstützt dich der neue Broker hierbei häufig, indem er sogar die Kommunikation mit dem anderen Broker übernimmt.

Solch ein Depotwechsel bzw. eine solche Depotübertragung dauert in manchen Fällen nur einige Tage. Leider gibt es immer wieder auch Mal Probleme, sodass sich die Depotübertragung auch auf mehrere Wochen hinauszögern kann. In dieser Zeit kannst du deine Wertpapiere nicht verkaufen. Nehme deine Depotübertragung daher am besten nicht in extrem unruhigen Marktphasen vor, wenn du genau dann gerne handeln möchtest.

Oftmals bietet es sich allerdings auch an, mehrere Depots gleichzeitig zu nutzen. Zum einen profitierst du in jedem Depot neu von der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro, falls dein Broker Pleite gehen sollte. Zum anderen haben unterschiedliche Broker meist auch unterschiedliche Angebote und Konditionen. So gibt es viele Anleger, die im ersten Depot Einzelaktien kaufen und im zweiten Depot nur ETFs handeln oder aber nur Sparpläne laufen lassen.

Eine Depotauflösung ist daher nicht immer notwendig und meist nur dann eine valide Option, wenn du hohe laufende Gebühren hast. In jedem Fall solltest du dein Depot immer schriftlich kündigen und Kündigungsfristen im Depotvertrag beachten. Achte zudem auf Gebühren, die eventuell noch offen sind und frage dazu am besten einfach beim Kundenservice oder Berater deines Brokers nach, bevor du die Depotauflösung vornimmst. Zusätzlich zu deinem Depot hast du in der Regel immer auch ein Verrechnungskonto bei der jeweiligen Bank, welches du separat kündigen musst.

Auf welche Faktoren solltest du beim Depot Vergleich achten?

Persönliche Anlagestrategie & Wertpapierauswahl

Mittlerweile gibt es unzählige Depot Angebote von den verschiedensten Brokern. Während sich einige Depots für Trader eignen, sind andere eher für langfristige Anleger oder Dividendenjäger geeignet. Eine pauschale Antwort, welches Depot im Allgemeinen das beste ist, gibt es daher nicht. Bevor du ein Depot eröffnest, solltest du nicht nur einen umfassenden Depot Vergleich durchführen, sondern dir erst einmal deine persönlichen Anlageziele aufschreiben. Dazu zählen deine Anlageziele, aber auch dein konkretes Vorgehen; wie oft du welche Wertpapiere kaufst, wie lange du sie hältst und wann du sie verkaufst.

Nur wenn du deine persönliche Anlagestrategie kennst, kannst du wirklich das beste Depot für dich finden. Zugleich spielt auch die Wertpapierauswahl eine wichtige Rolle bei deiner Entscheidung. Denn beispielsweise sind viele REITs, also Real Estate Investment Trusts, bei einigen Brokern gar nicht handelbar. Andere Broker bieten dagegen kaum Aktien aus dem Asien-Pazifik-Raum an. Wenn du also eine ganz individuelle Anlagestrategie fährst, solltest du den Depot Vergleich noch intensiver durchführen als der 0815-ETF-Anleger.

Kosten- und Gebührenstruktur im Depot

Für die meisten sind die Kosten eines Depots der entscheidende Faktor bei der Depotauswahl. So gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Kosten und Gebühren, die du im Auge behalten solltest. Neben den jährlichen Depotgebühren sind vor allem die Kosten pro Order besonders wichtig. Beide Faktoren zeigt dir der Depotrechner übersichtlich an. Erfreulicherweise gibt es viele kostenlose Depots mit günstigen Handelsgebühren bzw. Transaktionskosten.

Zudem gibt es Anbieter mit einer sogenannten Flatrate, welche sich vor allem für Vieltrader lohnen können. Hier zahlst du meist einen fixen monatlichen Betrag und kannst so viel handeln wie möchtest. Dieses Gebührenmodell ist für langfristige Anleger mit wenigen Handelstagen allerdings nicht wirklich interessant. Auch die Kosten für Sparpläne solltest du beachten, wenn du gerne regelmäßig fixe Beträge in die gleichen Wertpapiere investieren möchtest. 

Handelsoberfläche im Depot

Auch die Benutzeroberfläche im Online Depot kann ein Auswahlkriterium für dich sein. Während einige Broker dir viele Menüpunkte und Statistiken zur Verfügung stellen, sind andere Online Depots eher minimalistisch gehalten. Dies ist in den meisten Fällen eher eine Geschmackssache, bei der die Meinungen der Anleger und Benutzer weit auseinandergehen können.

Außerdem gibt es zu vielen Online Depots auch passende Depot Apps der jeweiligen Broker. Diese unterscheiden sich ebenfalls in ihrer Funktionalität und ihrer Benutzeroberfläche. Zudem gibt es Broker wie Trade-Republik, die den Wertpapierhandel ausschließlich über die Smartphone App anbieten und gar kein Online Depot im Webbrowser zur Verfügung stellen.

Weitere Angebote & Leistungen + Kundenservice

Zusätzlich zu deiner persönlichen Anlagestrategie, den Kosten und Gebühren sowie der Handelsoberfläche im Depot sind auch noch weitere Faktoren bei der Depotauswahl wichtig. So gibt es immer wieder besondere Angebote und Aktionen. Mit Free Trades, Geldprämien oder anderen Boni werben Broker für die Depoteröffnung. Doch auch für bereits aktive Anleger gibt es hin und wieder Aktionen, wie beispielsweise kostenlose ETF-Sparpläne ohne Gebühren.

Darüber hinaus spielen andere Leistungen und der Kundenservice eine entscheidende Rolle. Vor allem Anleger, welche die Dividendenstrategie verfolgen, profitieren bei manchen Online Depots von den Leistungen des Brokers bei der Rückerstattung der Quellensteuer. Doch auch andere Zusatzleistungen könnten für deine Anlagestrategie sinnvoll sein. In jedem Fall sollte der Kundenservice kompetenten, hilfsbereit und gut erreichbar sein, falls du Fragen oder Probleme mit deinem Online Depot hast.

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